Die Stadt Augsburg will den Trainings- und Wettkampfbetrieb am Eiskanal künftig auch bei Niedrigwasser sichern und investiert dafür rund 3,5 Millionen Euro. Der Stadtrat hat deshalb zwei neue Regulierbauwerke beschlossen, die die Wasserverteilung nach dem Hochablass steuern sollen.
Damit kann die Kanustrecke künftig auch bei einem Zufluss von nur noch 22 Kubikmetern pro Sekunde betrieben werden. Die Umsetzung ist in den nächsten vier bis fünf Jahren geplant. Die Maßnahme hat auch Bedeutung für die mögliche Olympiabewerbung Münchens, da Augsburg Austragungsort der Kanuslalom-Wettkämpfe wäre. Der Freistaat Bayern hat bereits finanzielle Unterstützung zugesagt, Bund und Land stellen eine Förderung von bis zu 60 Prozent der Kosten in Aussicht.