Welle von sogenannten Schockanrufen überrollt Augsburg

20. Juli 2024 , 08:32 Uhr

Polizei bittet um Vorsicht und gbit Tipps.

Im Stadtgebiet Augsburg ist es in dieser Woche zu mehreren sogenannten Schockanrufen gekommen. Bei diesen bringen Täter meist Seniorinnen und Senioren durch verschiedenste Maschen und dem Aufbauen von Ängsten dazu, Bargeld oder andere Vermögenswerte zu übergeben.

Eine 55-jährige Frau bekam von einem unbekannten Täter einen Anruf. In dem Telefonat gab sich eine weinerliche Stimme als ihr Sohn aus. Im weiteren Verlauf wurde das Telefonat an eine falsche Polizeibeamtin übergeben. Sie behauptete, dass ihr Sohn einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Die falsche Polizeibeamtin forderte eine Kaution in Höhe von 45.000 Euro, ansonsten müsste ihr Sohn ins Gefängnis. Die 55-Jährige realisierte den Betrugsversuch und informierte umgehend die Polizei.

Die Polizei ermitteln nun wegen versuchten Betrugs.

Mit der Präventionskampagne #NMMO möchte die Bayerische Polizei alle Betroffenen und vor allem Seniorinnen und Senioren noch besser vor Telefonbetrügern schützen.

Die Polizei gibt deshalb unter anderem folgende Tipps:

– Die Polizei wird sie niemals um Geldbeträge bitte.
– Übergeben Sie nie Geld an unbekannte Personen.
– Überprüfen Sie Angaben persönlich durch telefonische Nachfrage
bei der Behörde oder den jeweiligen Angehörigen unter der Ihnen
bekannten Telefonnummer.
– Suchen Sie die Telefonnummer der jeweiligen Behörde selbst
heraus.
– Lassen Sie niemals unbekannte Personen in ihre Wohnung.
– Verständigen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend den
polizeilichen Notruf 110.

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