Kita-Leiterinnen und Leiter aus über 260 Einrichtungen des katholischen Kita-Zentrums St. Simpert sind am Donnerstag in Augsburg zusammengekommen, um sich auszutauschen und weiterzubilden. Es ging darum, wie man Kinder fit für die Herausforderungen der Zukunft macht – Stichwort Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Prof. Wassilios Fthenakis, ein renommierter und vielfach ausgezeichneter Experte für Frühpädagogik, sagte auf der Konferenz:
Fthenakis fordert nicht nur moderne, zukunftsorientierte Konzepte in den Kindertagesstätten, sondern auch eine Modernisierung des Bildungsplans in Bayern. Im Vergleich zu asiatischen Ländern hinke Deutschland meilenweit hinterher. Während unsere Kinder im Alltag mit Drohnen, Robotern und künstlicher Intelligenz konfrontiert sind, sind die Kindertagesstätten noch fast gar nicht im digitalen Alltag angekommen, sagt Fthenakis.
Fachkräfte müssen in Zukunft noch mehr auf die Bedürfnisse und Kompetenzen der einzelnen Kinder eingehen und Kinder selbst einladen, ihre eigene Lernsituation zu gestalten, so der Bildungsexperte. Das Kita Zentrum St. Simpert verwaltet mehr als 260 Kindertagesstätten im Bistum Augsburg. Einmal im Jahr lädt es alle Leitungen ein, sagt die Vorständin Kerstin Peter.
Mehr als 260 Leitungen des Kita-Zentrums St. Simpert sind zu diesem Treffen im Augsburger Haus St. Ulrich zusammengekommen.