Anklageerhebung nach Böllerwurf im Stadion

Der Mann soll den so genannten Mamba-Böller, der eine enorme Detonationsgewalt hat, vom Gästeblock aus in Richtung Spielfeld geworfen haben. Dort wärmten sich die Ersatzspieler des FCA gerade auf. Der Böller landete allerdings mitten auf der Tribüne mit einem ohrenbetäubenden Krach und einem hellen Blitz. 14 Menschen, darunter auch Kinder, wurden dabei verletzt. Für solche Böller braucht es in Deutschland eine sprengstoffrechtliche Erlaubnis. Der Mann hat sich beim Spiel zwar mit einem Schal vermummt, hat die Tat aber schon zuvor in einer WhatsApp Gruppe angekündigt. Drei seiner Komplizen werden ebenfalls angeklagt. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Haupttäter bis zu 15 Jahre Haft.

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von Eva Fischer
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