Augsburger Plärrer: Neues Sicherheitskonzept mit Tasern und Hilfsangebot „Wo ist Luisa?
Die Augsburger Polizei setzt auf dem anstehenden Plärrer auf erweiterte Sicherheitsmaßnahmen. Neben dem erstmaligen Einsatz von Tasern wird mit dem Hilfsangebot „Wo ist Luisa?“ eine diskrete Anlaufstelle für Hilfesuchende geschaffen.

Auf dem Plärrer führt die Polizei dieses Jahr erstmals Distanz-Elektro-Impulsgeräte, vielen besser unter dem Markennamen „Taser bekannt“ , mit. Diese werden derzeit probeweise auch von Polizisten in der Augsburger Innenstadt mitgeführt. Sie sollen Menschen im psychischen Ausnahmezustand im Zweifelsfall bändigen und verhindern, dass diese sich und andere Personen, nicht zuletzt die Polizisten selbst, verletzen. Die Zahl der Gefährder im psychischen Ausnahmezustand nimmt aus unterschiedlichen Gründen bundesweit zu.
Zum anderen sollen sich Personen, die sich bedrängt fühlen, sich mit der Frage „Wo ist Luisa?“ an Umstehende richten können. Die sollen dann Hilfe holen. Seit rund 10 Jahren gibt es das Konzept, dass Frauen über solche Code-Fragen HIlfe bekommen sollen.
Daneben kommen Überwachungskameras und Streifenpolizisten zum Einsatz. Alles dient dem bewährten ganzheitlichen Sicherheitskonzept aus Prävention und Repression, so die Polizei.
