Caritas veranstaltet Flashmob gegen Sozial-Sparmaßnahmen
Augsburg ist am Mittwoch gegen die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen im Sozialsystem auf die Straße gegangen.

So klingt es, wenn zig Wecker gleichzeitig klingeln. Mit diesem lauten Weckruf hat die Caritas in Augsburg ihre Kritik an den von der Bundesregierung geplanten Kürzungen im Sozialsystem deutlich gemacht. Knapp 100 Menschen haben am Mittwochnachmittag am Flashmob der Caritas teilgenommen, den Kathrin Schulan vom Diözesan-Caritasverband organisiert hat.
Die Kürzungen gehen zulasten der Schwächsten im System: Kinder, behinderte und alte Menschen. In dieser Diskussion geht es aber um viel mehr als Geld, sagt Verena Rauch, Bereichsleiterin Soziales bei der Caritas.
Die Caritas fordert, dass die Politik sich mit den Sozialverbänden an einen Tisch setzt und gemeinsam nach sinnvollen Projekten und Sparmöglichkeiten sucht, ohne dass dabei die Qualität der Arbeit leidet.
