Diözese Augsburg muss sparen: erneut negatives Jahresergebnis
Die Diözese Augsburg muss sparen. Sie hat das Jahr 2025 erneut mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen. Das liegt vor allem daran, dass die Kirchensteuereinnahmen weniger hoch ausgefallen sind als erwartet.

Die Diözese Augsburg hat das Jahr 2025 mit einem Fehlbetrag von fast zwei Millionen Euro abgeschlossen. Die Bilanzsumme der Diözese betrug fast 840 Millionen Euro. Mittel- und langfristig wird es immer herausfordernder werden, annähernd ausgeglichene Jahresergebnisse zu erzielen, sagt der Bischöfliche Finanzdirektor Dominikus Kleindienst, denn Seelsorge ist personalintensiv.
Auch die Diözese Augsburg muss daher sparen. Kleindienst sagt, dass in den kommenden Jahren viele Mitarbeiter in Rente gehen werden. Nicht jede Stelle werde 1 zu 1 nachbesetzt.
Neben der Sicherung der Pfarrseelsorge und der Sanierung von Kirchen und Pfarrhäusern unterstützt die Diözese Augsburg ein vielfältiges Bildungsangebot in kirchlichen Vereinen und Verbänden. Auch katholische Schulen und Kitas und Verbände wie die Caritas, die Katholische Jugendfürsorge, der Sozialdienst katholischer Frauen oder der SKM werden von der Diözese unterstützt.
Bischof Bertram Meier dankt allen Gläubigen, „die mit ihrer Kirchensteuer dazu beitragen, dass die Kirche von Augsburg ihre pastoralen, karitativen und weltkirchlichen Aufgaben und Verpflichtungen, die so vielen Menschen zugutekommen, erfüllen kann.“
Ausführliche Informationen, wo das Geld aus den Kirchensteuereinnahmen hinfließt, findet ihr hier.
