Feuer im Schweinestall in Lüftungsanlage ausgebrochen
Nach dem Tod von 1300 Schweinen bei einem Großbrand im Kreis Aichach-Friedberg gehen die Ermittler nun von einem Defekt in der Lüftungsanlage als Brandursache aus.

Nach dem verheerenden Brand in einem Schweinestall zwischen Ried und Hörmannsberg im Landkreis Aichach-Friedberg gibt es jetzt weitere Informationen zur Brandursache.
Wie Kreisbrandmeister Dominik Sauter gegenüber Radio Augsburg bestätigt, deutet derzeit alles auf einen technischen Defekt an der Lüftungsanlage hin. Das Feuer ist vermutlich an der Stromzufuhr des elektrischen Lüfters ausgebrochen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach war demnach nicht verantwortlich. Die Polizei ermittelt ebenfalls in diese Richtung, noch hat die Kripo allerdings keinen Abschlussbericht veröffentlicht.
Bei dem Brand starben rund 1300 Schweine. Der Sachschaden wird auf etwa acht Millionen Euro geschätzt. Die toten Tiere mussten wegen der Verunreinigung durch Brandrückstände auf eine Deponie außerhalb des Landkreises gebracht werden. Die Brandortbegehung der Kriminalpolizei war wegen Einsturzgefahr zunächst verschoben worden.
