JVA-Skandal Gablingen: Landgericht Augsburg legt Verfahren für Groß-Prozess zusammen
Im Strafverfahren rund um die Vorwürfe in der JVA Gablingen hat das Landgericht Augsburg die Zusammenlegung der Prozesse beschlossen. Damit stehen künftig 13 Angeklagte gemeinsam vor Gericht.

Grund sind inhaltlich ähnliche Vorwürfe gegen die Angeklagten aber auch die internen Zusammenhänge. Derzeit läuft am Landgericht ein nicht-öffentliches sogenanntes Zwischenverfahren. Im Anschluss wird die Hauptverhandlung terminiert.
Medien bezeichnen die Verhandlung als „Mammutprozess“: 13 Angeklagte, drei Haupt- und zehn Nebenangeklagte, sitzen dann gemeinsam auf der Anklagebank. Laut Augsburger Allgemeinen kämen zusätzlich potentiell über 100 Gefangene als Opfer und Nebenkläger in Frage. All diese Beteiligten brauchen Platz. Auch Zuschauer brauchen ausreichend Platz, damit die Verhandlung als „öffentlich“ gilt.
