Maria Ward "Geschichtsdetektive" für Engagementpreis nominiert
Die Geschichtsdetektive des Maria-Ward-Gymnasiums sind für den deutschen Engagementpreis nominiert. Mit ihrem Wahlfach wollen sie Erinnerungskultur für junge Menschen zugänglich machen. Eines ihrer größten Projekte war, dass sie die Lebensgeschichten von NS-Opfern auf dem Westfriedhof mittels QR-Code sichtbar gemacht und nach den Schicksalen von Gefallenen der Weltkriege geforscht haben.

Große Ehre für das Maria Ward Gymnasium in Augsburg. Das Wahlfach „Geschichtsdetektive“ ist unter den Anwärtern auf den Deutschen Engagementpreis 2026, der am 26. November in Berlin verliehen wird. Die Geschichtsdetektive haben im Rahmen ihres Wahlfaches Toten auf dem Augsburger Westfriedhof eine Stimme gegeben. Die Podcasts können Friedhofsbesucher über QR-Codes mit ihrem Handy abspielen. Die beiden Lehrerinnen Eva Maria Noppen-Eckart und Joana Linse über das Projekt:
Im Projekt begteiligt war auch die Schülerin Emilia Lenzen.
Die Geschichtsdetektive gibt es schon seit 5 Jahren am Maria Ward Gymnasium. Sie wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem für ihr Projekt „Zwei Städte – ein Herz“, bei dem sie einen deutsch-deutschen Schüleraustausch analysiert haben. Sie haben aber auch bereits eine Stadtführung unter dem Titel „Dem jüdischen Leben in Augsburg auf der Spur“ entwickelt.
Für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises sind jetzt mehr als 500 Projekte aus ganz Deutschland nominiert. Dem ersten Platz winken 10.000 Euro Preisgeld sowie ein professionell produziertes Imagevideo. Der zweite Platz ist mit 7.500 Euro dotiert und der dritte mit 5.000 Euro. Die Preisverleihung ist am 26. November in Berlin.
