"Mit Schwung nach vorne gehen": Diözesanrat startet in neue Amtsperiode
Nach vier Jahren Amtszeit ist wieder Schichtwechsel im Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg. Er ist am vergangenen Wochenende zu seiner ersten Sitzung nach den Pfarrgemeinderatswahlen im März zusammengetreten.

Der Diözesanrat ist das größte und wichtigste Laiengremium in der katholischen Kirche. In ihm sitzen nicht nur die Vertreter der 23 Dekanate und der katholischen Verbände, sondern auch zwölf Personen aus dem öffentlichen Leben, die der Bischof berufen hat, darunter auch einige Politiker. Am Wochenende hat sich der neu gewählte Diözesanrat in Augsburg zu seiner ersten Vollversammlung in der neuen Amtsperiode getroffen. Dabei haben die Mitglieder mit großer Mehrheit Hildegard Schütz als ihre Vorsitzende wiedergewählt.
Für die 66-jährige Gymnasiallehrerin Hildegard Schütz ist es bereits die 4. Amtszeit als Vorsitzende. Schwerpunkte in der Arbeit des neuen Diözesanrates werden die Themen Lebensschutz, Künstliche Intelligenz und Synodalität sein.
32 Mitglieder verlassen das Gremium, mehr als 20 kommen neu dazu. Bei der Herbstvollversammlung im Augsburger Haus St. Ulrich wurden langjährige scheidende Mitglieder verabschiedet (siehe Foto unten). Darunter auch die 74-jährige Sieglinde Hirner, die 15 Jahre lang Mitglied war, 12 davon als stellvertretende Vorsitzende.
Auch Bischof Bertram Meier sprach von der synodalen Kirche als einer Suchgemeinschaft. Es komme nicht darauf an, dass man einfach irgendwas wegentscheidet, sondern dass das entschieden wird, worauf es ankommt. Er forderte Geduld und verbale Abrüstung.
