Mordfall Nina H. in Haunstetten: Stiefvater legt überraschendes Geständnis ab
Neue Wendung im Mordfall der dreifachen Mutter Nina H. aus Augsburg-Haunstetten: Nach dem tatverdächtigen Ex-Partner hat nun auch dessen Stiefvater ein Geständnis abgelegt. Er räumte den Verkauf der Tatwaffe ein.

Im Mordfall der dreifachen Mutter Nina H. aus Haunstetten gibt es einen weiteren Geständigen. Dabei handelt es sich nicht um den Expartner Gino S., der weiterhin in Untersuchungshaft sitzt, sondern um dessen Stiefvater. Er wurde bereits im Prozess verdächtigt, seinem Stiefsohn die Tatwaffe verkauft zu haben, hatte aber geleugnet im Besitz einer Pistole gewesen zu sein. Seit Juli sitzt er wegen des Verdachts auf Falschaussage, illegalem Waffenbesitz und der Beeinflussung weiterer Zeugen in U-Haft. Nun hat er gestanden. Der 55-Jährige gibt zu, die Pistole an seinen Stiefsohn verkauft zu haben, allerdings habe er nicht gewusst, dass sie als Mordwaffe genutzt werden soll.
