Neue Vorwürfe im JVA-Skandal Gablingen
Im Skandal um die JVA Gablingen belasten neue Chatprotokolle ehemalige Bedienstete schwer. Darin soll abfällig über Gefangene gesprochen und Übergriffe teils als „Spaß“ oder „geiler Tag“ bezeichnet worden sein.

Im Skandal um die JVA Gablingen sind neue Vorwürfe bekannt geworden. Nach Recherchen der ARD sollen ehemalige Beschäftigte in Chats abfällig über Gefangene gesprochen und sich über deren Behandlung ausgetauscht haben. In den Chats ist von einem „geilen Tag“ und „Spaß“ bei Übergriffen die Rede. Die frühere stellvertretende JVA-Leiterin soll rechtswidriges Verhalten eingeräumt haben. Sie bestreitet die Vorwürfe. Gegen insgesamt 13 frühere Bedienstete hat die Staatsanwaltschaft Augsburg Anklage erhoben — unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt.
