Niedriger Pegelstand: Wasserkraftwerke in der Region produzieren deutlich weniger Strom
Das anhaltende Niedrigwasser schränkt die regionale Stromerzeugung aus Wasserkraft spürbar ein. Unter anderem an den Standorten Hochablass, Gersthofen und Inningen verzeichnen die Betreiber deutliche Einbußen.

Die Wasserkraftwerke am Augsburger Hochablass, in Gersthofen und bei Inningen produzieren wegen des niedrigen Wasserstandes bis zu einem Drittel weniger Strom. In einem durchschnittlichen Jahr erzeugt das Inninger Kraftwerk Strom für rund 3900 Haushalte, das Kraftwerk am Hochablass für 5000 Haushalte. Derzeit könne man aber den Einbruch bei der Strommenge durch andere Energiequellen ausgleichen.
In Bayern kommt gut 20 Prozent des Stroms aus Wasserkraft, bundesweit rund fünf.
