Prozess gegen B16-Schützen verschoben
Der Prozess gegen einen 21-Jährigen, der sich an der B16 bei Dillingen im letzten September immer wieder auf die Lauer gelegt und auf Autos geschossen haben soll, konnte heute nicht wie geplant beginnen. Grund ist eine Krebserkrankung des Angeklagten.

Der Prozess gegen einen 22-Jährigen wegen 23-fachen versuchten Mordes am Landgericht Augsburg ist vorerst verschoben. Der Angeklagte soll im vergangenen Jahr mit einem Luftgewehr auf fahrende Autos geschossen haben. Nach Ansicht der Generalstaatsanwaltschaft München wollte er dadurch schwere Unfälle und möglicherweise Tote verursachen. Verletzt wurde niemand. Der Mann befindet sich derzeit wegen einer Krebserkrankung in Chemotherapie. Wegen starker Nebenwirkungen sei er momentan nicht in der Lage, dem Prozess zu folgen. Das Verfahren soll deshalb voraussichtlich Ende dieses Jahres oder Anfang 2027 beginnen. Dem Angeklagten werden zudem Verbindungen zur Terrororganisation Islamischer Staat vorgeworfen.
