Prozess um Stadionböller beginnt bald
Nachdem Böllerwurf mit mehr als einem Dutzend Verletzten im November in der Augsburger WWK Arena geht noch in diesem Monat der Prozess los. Der Angeklagte muss sich ab 19. März vor Gericht verantworten.

Es war ein schwarzer Tag für den Fußball in Augsburg. Beim Spiel gegen Hoffenheim im November hatten Fans der gegnerischen Mannschaft einen großen Böller in Richtung Spielfeld geworfen und zahlreiche Menschen verletzt. Jetzt steht der Gerichtstermin fest. Der Prozess um den Böllerwurf startet am 19. März.
Angeklagt sind der mutmaßliche Haupttäter – ein 28-Jähriger, der den Böller geworfen haben soll – und drei Mittäter. Sie sollen ihn unterstützt und angefeuert haben. Bei dem Böller handelte es sich um die Sorte Mamba. Dafür braucht es in Deutschland eine pyrotechnische Erlaubnis. Der Knall war ohrenbetäubend. 14 Menschen wurden durch den Böller verletzt, darunter auch Kinder.
