Seligsprechung von Max Josef Metzger steht bevor
Vor genau 80 Jahren wurde Metzger von den Nationalsozialisten ermordet. Er musste sterben, weil er für seine religiösen, menschlichen und politischen Überzeugungen einstand. In seiner alten Wirkungsstätte in Meitingen im Landkreis Augsburg wird heute sein 80. Todestag mit einem Gottesdienst feierlich begangen.

Am 17. April 1944 ist der katholische Priester und Friedensaktivist Max Josef Metzger von den Nationalsozialisten hingerichtet worden. Heute, an seinem 80. Todestag gibt es für Gläubige in Augsburg und der Region Grund zur Freude. Denn die Seligsprechung Metzgers steht unmittelbar bevor. Der Vatikan hat seine Ermordung als Märtyrertod anerkannt, damit ist der Weg zur Seligsprechung frei. Annemarie Bäumler vom Christkönigsinstitut in Meitingen ist überglücklich und hofft, dass Metzger jetzt die Anerkennung findet, die er verdient.
Das Christkönigsinstitut mit Sitz in Meitingen ist von Max Josef Metzger persönlich gegründet worden. Hier hat er viele Jahrzehnte gelebt und gewirkt und in Meitingen ist Metzger auch begraben.
Mehr zum Leben und Wirken von Max Josef Metzger finden Sie in unserem Radio-Beitrag vom 17. April und bei unseren Kollegen von katholisch1.tv.
