DGB-Kundgebung Augsburg: Protest gegen 13-Stunden-Tag und prekäre Arbeit
ZUm 1. Mai fand in Augsburg die größte schwäbische Kundgebung statt. Rund 500 Demonstranten des DGB protestierten gegen geplante Änderungen des Arbeitszeitgesetzes und prekäre Arbeitsverhältnisse.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte zu der Demonstration zum Tag der Arbeit aufgerufen, an der sich rund 500 Menschen beteiligten.
Im Zentrum des Protests stand die Kritik an den geplanten Änderungen des Arbeitszeitgesetzes durch die schwarz-rote Koalition. Die Demonstranten befürchten, dass die geplante Flexibilisierung eine Arbeitszeit von bis zu 13 Stunden pro Tag ermöglichen würde.
Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt waren die weiterhin zahlreichen prekären Arbeitsverhältnisse, insbesondere in der Paketbranche. Zudem wurde die sinkende Zahl von Angestellten mit Tarifvertrag thematisiert. Obwohl Tarifabschlüsse in den letzten Jahren für Arbeitnehmerseite positiv ausgefallen seien, würden immer weniger Beschäftigte von diesen profitieren.
Im Anschluss an die DGB-Kundgebung demonstrierten in der Augsburger Innenstadt noch radikale linke Gruppierungen gegen Kapitalismus und Faschismus.
