Prozess um Corona-Testbetrug: Angeklagter legt Geständnis ab und nennt Sucht als Grund

Gericht, Richter, Urteil — © Foto: Pixabay
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Im Gerichtsprozess vor dem Augsburger Amtsgericht um den Betrug mit Corona-Tests hat der Angeklagte gestern ein Geständnis abgelegt.

Die Vorwürfe im Detail:

  • Der Mann rechnete zwischen April und Oktober 2022 nie durchgeführte Corona-Tests bei der Regierung von Schwaben ab.

  • Dies geschah, obwohl sein Testcenter in Gersthofen in dieser Zeit vorübergehend geschlossen war.

  • Als die Regierung Nachweise einforderte, behauptete der Mann, die Unterlagen und Computer seien gestohlen worden.

  • Der entstandene Schaden ist größer als bisher angenommen und soll über 400.000 Euro hoch sein.

Begründung und Prüfung der Schuldfähigkeit:

Als Motiv für den Betrug nannte der Angeklagte seine Spiel- und Drogensucht. Nun soll gerichtlich geprüft werden, ob der Mann aufgrund seiner Suchterkrankungen zum Tatzeitpunkt voll schuldfähig war.

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von Veronika Götz
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