Zweitägiger Warnstreik am Uniklinikum Augsburg: Einschränkungen im OP-Betrieb
Seit dem frühen Montagmorgen legen Mitarbeiter des Universitätsklinikums Augsburg die Arbeit nieder. Der von der Gewerkschaft Verdi initiierte zweitägige Warnstreik führt zur Verschiebung zahlreicher geplanter Operationen, während die Notfallversorgung weiterhin aufrechterhalten wird.

Am Universitätsklinikum Augsburg hat um 6:00 Uhr ein zweitägiger Warnstreik begonnen, zu dem die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten aufgerufen hat. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Verdi fordert für die Mitarbeiter eine Lohnsteigerung von sieben Prozent bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Aufgrund der prognostizierten starken Beteiligung wird damit gerechnet, dass an den beiden Streiktagen die Hälfte bis zu zwei Drittel der geplanten Operationen ausfallen müssen. Planbare Eingriffe werden entsprechend verschoben.
Die medizinische Notdienstversorgung bleibt trotz der Arbeitsniederlegungen durchgehend gesichert. Für den Vormittag ist eine zentrale Kundgebung der Streikenden vor dem Klinikgelände angesetzt, um den Forderungen im Tarifstreit Nachdruck zu verleihen. Die Streikmaßnahmen sollen insgesamt 48 Stunden andauern und enden planmäßig am Mittwochmorgen um 6:00 Uhr. Patienten und Angehörige werden gebeten, sich auf die eingeschränkten Kapazitäten in den nicht-lebensnotwendigen medizinischen Bereichen einzustellen.
