Nach Prügel-Attacke in der Maxstraße: Hauptangeklagter akzeptiert Haftstrafe
Überraschende Wende im Augsburger Justiz-Krimi: Der Haupttäter der brutalen Attacke auf ein schwules Paar in der Maximilianstraße zieht seine Revision zurück. Damit steht fest: Der vorbestrafte Schläger muss für viereinhalb Jahre hinter Gitter. Es ist nicht das erste Mal, dass der Mann durch tödliche Gewalt in der Augsburger Innenstadt Schlagzeilen macht.

Der Hauptangeklagte im Prozess um die gewaltsame Attacke auf ein schwules Paar in der Augsburger Maximilianstraße hat sich dazu entschieden, sein Urteil nun doch zu akzeptieren. Das Landgericht Augsburg hatte den Mann im vergangenen Jahr zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt, wogegen er zunächst rechtliche Schritte eingeleitet hatte.
Mit der Rücknahme der Revision wird das Strafmaß nun rechtskräftig, sodass der Täter seine Haftstrafe unmittelbar antreten muss. Besonders brisant ist die Identität des Verurteilten: Es handelt sich um denselben Mann, der bereits vor einigen Jahren durch einen tödlichen Faustschlag am Augsburger Königsplatz bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatte. Neben dem Haupttäter wurden im aktuellen Verfahren auch drei weitere Männer zu Haftstrafen verurteilt, die an dem brutalen Übergriff im vergangenen Jahr beteiligt waren.
