Nach EM-Feierlichkeiten: Stadt Augsburg verteidigt Sicherheitslage in der Maximilianstraße
Die Stadtverwaltung Augsburg hat auf die scharfe Kritik von Anwohnern und Opposition nach den ausgiebigen Fan-Feiern am Wochenende reagiert. Trotz massiver Autokorsos und Hupkonzerte stufen die Verantwortlichen die Sicherheitslage rückblickend als stabil ein.

Nach Anwohnerkritik, kritischen Presseberichten und Anschuldigungen der Opposition hat sich die Stadt Augsburg am Montagabend zur Situation in der Maxstraße nach dem Fußballspiel am Samstag geäußert.Oberbürgermeister Dr. Florian Freund: „Ein WM-Sieg löst Freude aus, das ist gut so (…). Ich verstehe, warum die Menschen an diesem Abend auf die Straße gegangen sind, insbesondere in diesen wirtschafts- und weltpolitisch schwierigen Zeiten. Gleichzeitig gilt die vom Stadtrat beschlossene Regelung für die Maximilianstraße.“ Das Ordnungsamt und die Polizei wären weiter vor Ort gewesen und hätte vereinzelte Verstöße geahndet. Demnach wäre die Sicherheitslage in Ordnung gewesen.
Am Samstag hatten viele Menschen in der Maxstraße gefeiert und gesungen, hupende Autos haben ihre Runden gedreht.
In der Augsburger Maxstraße gilt in den Sommermonaten ein Fahrverbot für Durchgangsverkehr vor Wochenend- und Feiertagen, da sich Anwohner über Lärm durch Poser-Runden von Autos beschwert haben.
