Schrumpfkur für das Modular Festival? Neues Konzept und Doppelspitze beschlossen
Das Augsburger Modular Festival steht vor einer Verkleinerung. Um steigenden Kosten und sinkenden Besucherzahlen zu begegnen, wird die Großveranstaltung im kommenden Jahr von drei Tagen auf einen einzigen Festivaltag am Gaswerk gekürzt.

Ein Tag am Gaswerk mit maximal 5.000 Besuchern, statt drei Tage mit rund 10.000 Besuchern, dafür noch mehrere kleine Feste und kleinere Bühnen an verschiedenen Tagen in der Augsburger Innenstadt, so soll das Modularfestival im kommenden Jahr stattfinden. Für 2028 will man dann nochmal nachdenken, wie es mit dem Fest weitergeht. Das hat der Stadtjugendring zusammen mit der Stadt Augsburg beschlossen.
Organisieren sollen das Modularfestival in Zukunft die Stadt Augsburg und der Stadtjugendring zusammen, nicht mehr nur letzterer. Die Grünen kritisieren die fehlende Förderzusage von der Stadt Augsburg, die auch noch zum Beispiel über die Zukunft Augsburger Sommernächte entscheiden muss.
Wegen zurückgehender Zuschauerzahlen und steigender Kosten für Sicherheit und Technik wollte der Stadtjugendring das Modular schon länger anders konzipieren.
