Sperre für Schwerlastverkehr: MAN-Brücke verengt – Bus-Umleitungen in Augsburg
Weil zu schwere Lkw das Gewichtsverbot missachtet haben, greift die Stadt Augsburg an der MAN-Brücke stadtauswärts durch: Eine Spurverengung blockiert ab sofort den Schwerlastverkehr. Das hat Folgen für den Busverkehr.

Die Brücke hat statische Probleme, bis Oktober wird die Brücke überprüft. Schon seit Anfang August gilt eine Gewichtsbeschränkung von 7,5 Tonnen auf der Brücke. Die wurde aber nach Angaben der Stadt immer wieder missachtet, so dass die Stadt es jetzt über die Größenregulierung der LKWs versucht: LKWs dürfen nun maximal 2,10 m breit und 3,5 Tonnen schwer sein. Eine Umleitung ist eingerichtet.
Der ÖPNV ist massiv betroffen, denn auch Busse können jetzt nicht mehr stadtauswärts über die Brücke fahren. Daher werden die Linie 44 und 23 der Stadtwerke und sechs Buslinien des AVV stadtauswärts umgeleitet, teils entfallen Haltestellen. Hier die Details:
Von den swa ist die Buslinie 44 betroffen. Stadteinwärts verkehrt die Linie wie gewohnt. Stadtauswärts in Richtung Hammerschmiede werden die Busse als Sofortmaßnahme umgeleitet: nach der Haltestelle „Karlstraße“ fährt die Linie 44 über die Haltestellen „Pilgerhausstraße“ der Linie 23, „Jakobertor“, „Berliner Allee“ und „Ulrichsbrücke“ und weiter ohne Halt zur Haltestelle „Hammerschmiede P+R“. Die Haltestellen „Stephingerberg“, „Klinikum Vincentinum“, „Haindl“ und „Albrecht-Dürer-Straße“ müssen stadtauswärts ersatzlos entfallen.
Zudem sind die AVV-Regionalbuslinien 225, 301, 302, 303 und 305 sowie die Nachtbuslinie 395 betroffen. Die betroffenen Fahrten werden in stadtauswärtiger Richtung über die Strecke „Karlstraße“ – „Jakobertor“ – „Neuburger Straße“ umgeleitet. Aufgrund der Umleitungsstrecke entfallen stadtauswärts auf allen betroffenen Linien mehrere Haltestellen vorübergehend. Dies betrifft die Haltestellen „Volkhartstraße“, „Blaue Kappe“, „Senkelbach“, „Ottostraße“, „MAN“ und „Albrecht-Dürer-Straße“. Eine Ersatzbedienung der Haltestellen entlang der Umleitungsstrecke im Abschnitt „Pilgerhausstraße“ bis „Berliner Allee“ ist derzeit nicht möglich. Hintergrund ist, dass die Regionalbusse im Zuge der Umleitung über das Jakobertor nicht auf die bestehende Bus-Trasse auffahren können, da diese im Bereich des Jakobertors bereits überlastet ist. Der AVV prüft aktuell gemeinsam mit den beteiligten Stellen, ob die Haltestelle „Lechhausen Schlößle“ als zusätzlicher Ersatzhalt genutzt werden kann. Die Fahrgäste werden fortlaufend über die weiteren Entwicklungen sowie über konkrete Fahrplananpassungen auf den digitalen Informationskanälen des AVV informiert.
