Explosion in Augsburg: Ermittler bestätigen Detonation einer Handgranate
Nach der Explosion in Augsburg ist jetzt klar, welcher Sprengkörper detonierte. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen – und sucht weiter nach dem möglichen Täter.

Zwei Tage nach der Explosion in der Bahnhofstraße gegenüber dem Augsburger Hauptbahnhof ist nun geklärt, welcher Sprengkörper detoniert ist. Nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamts handelte es sich um eine Handgranate.
Die Explosion hatte sich am Mittwoch, 2. September 2026, gegen 3.15 Uhr in einer Geschäftspassage in der Bahnhofstraße ereignet. Bei der Detonation wurden eine 17-Jährige und ein 18-Jähriger leicht verletzt. Beide erlitten ein Knalltrauma.
Auch an den umliegenden Gebäuden entstand Sachschaden. Scheiben gingen zu Bruch, zudem wurden Fassaden durch die Explosion beschädigt.
Ermittlungen laufen weiter
Die Ermittlungen hat inzwischen das Bayerische Landeskriminalamt vollständig übernommen. Wie es zu der Detonation kam und welches Motiv hinter der Tat steckt, ist weiterhin unklar.
Auch die Suche nach einem möglichen Täter läuft. Weitere Angaben zu den Hintergründen der Explosion machten die Ermittler zunächst nicht.
