Augsburger Plärrer zur Halbzeit: Positive Zwischenbilanz und ein Kuriosum beim Feuerwerk
Halbzeit auf Schwabens größtem Volksfest: Stadt, Polizei und Rettungsdienste ziehen eine zufriedenstellende Zwischenbilanz für den Augsburger Plärrer. Neben stabilen Preisen und gesunkenen Straftaten sorgte jedoch ein Vorfall beim Musik-Feuerwerk im Festzelt für Wirbel.

Halbzeit ist beim Plärrer und spektakulär unspektakulär fällt das Zwischenfazit aus: Die Umsatzahlen passen, die Kriminalität ist niedriger als sonst, die Stadt, die Polizei, das Rote Kreuz, die Streetworker – alle sind soweit zufrieden. Wobei es wieder den ein oder anderen abstrusen Vorfall für die Polizei gab, zum Beispiel beim Musik-Feuerwerk letzten Freitag. Robert Maschke von der Augsburger Polizei:
Ansonsten gab es bis Montag elf und damit weniger Körperverletzungsdelikte als sonst. Vier und damit mehr Fälle von sexueller Belästigung wurden angezeigt. Ein I-Phone wurde geklaut, zwei Blumentöpfe wurden versucht aus dem Zelt herauszuschmuggeln, in der Hand und unterm Dirndl.
Wie viele Besucher bisher auf dem Plärrer gezählt wurden, dazu wollte der Schaustellerverband noch nichts sagen. Zufrieden sind sie aber allemal. Bruno Noli vom schwäbischen Schaustellerverband.
Die Preise waren weder bei Fahrgeschäften noch beim Bier angehoben worden. Apropos Fahrgeschäft: der Leopardenspur wurde zum 50-jährigen Jubiläum auf dem Augsburger Plärrer gratuliert, von Martin Schenkelberg (siehe Foto), dem Referenten für Brauchtumspflege, der wieder mal betont, wie wichtig der Plärrer für Augsburg ist
Vorfälle, wie beim Münchner Oktoberfest, wo leicht bekleidete Meerjungfrauen auf Fahrgeschäften noch nachträglich ein langes Kleid aufgemalt bekommen haben, gab es auf Nachfrage auch keine auf dem Augsburger Plärrer. Bei uns ist es züchtig – und lustig. Auf in die zweite Halbzeit!
