Skurriler Rachefeldzug: Postmitarbeiter jubelt Nebenbuhler Drogenpaket unter
Ein Eifersuchtsdrama der besonders extremen Sorte hat das Augsburger Amtsgericht beschäftigt. Aus purer Rache inszenierte ein Mitarbeiter der Deutschen Paketpost ein kriminelles Komplott gegen den Liebhaber seiner Ehefrau – und zog damit am Ende selbst den Kürzeren.

Es ist ein Fall, wie ihn auch das Augsburger Amtsgericht nicht oft gesehen hat: Ein Mann, der bei der Deutschen Paketpost arbeitet, hat dem Liebhaber seiner Ehefrau aus Rache ein Drogenpaket untergejubelt. Dem nicht genug, er zeigte den Liebhaber auch bei der Polizei an, fälschte einen Beschlagnahme-Beschluss des Gerichts und mehrere Briefe.
Doch das Ganze flog auf und so wurde er selbst wegen Drogenbesitzes, falscher Verdächtigung, Nötigung und Urkundenfälschung angezeigt. Weil er vor Gericht ein umfassendes Geständnis ablegte, kam er mit einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren und einer Geldstrafe von 3000 Euro davon. Als Grund sagte er, er habe den Liebhaber seiner Frau in einem schlechten Licht erscheinen lassen wollen.
