Staatstheater Augsburg: Open-Air-Saison bringt deutlich weniger Einnahmen

Die kurzfristige Schließung der sanierungsbedürftigen Freilichtbühne am Roten Tor hat das Staatstheater Augsburg in diesem Sommer finanziell stark belastet. Nach dem Umzug der Open-Air-Saison auf das Gaswerk konnten lediglich rund 30 Prozent der ursprünglich erwarteten Ticketeinnahmen erzielt werden.

Gründe dafür sind vor allem die deutlich kleinere Zuschauertribüne mit rund 1.200 statt 2.100 Plätzen, günstigere Eintrittspreise sowie der Ausfall der geplanten Oper „Turandot“. Insgesamt wurden rund 14.000 Tickets verkauft – deutlich weniger als ursprünglich kalkuliert.

Trotz der finanziellen Einbußen gibt es auch einen positiven Aspekt: Während der gesamten Open-Air-Saison musste keine einzige Vorstellung aufgrund von schlechtem Wetter abgesagt werden.

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von Roland Stingl
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