Stadtrat berät Sparmaßnahmen: Kein Kitagebühren-Plus und Millioneninvestition in Realschulplätze
Wichtige Weichenstellungen im Augsburger Stadtrat: Während eine Haushaltssperre die Veranstaltungsszene verunsichert und die CSU Transparenz einfordert, gibt es auch positive Nachrichten für Familien. Die Stadt verzichtet auf die Erhöhung der Kitagebühren und investiert 2,5 Millionen Euro in neue Realschulplätze.

Welche Veranstaltungen können in Augsburg nächstes Jahr überhaupt noch stattfinden? Welche fallen angesichts der Haushaltssperre dem Rotstift zum Opfer? Die CSU stellt dazu im Augsburger Stadtrat am Donnerstag eine Anfrage. Darin geht es um Transparenz und Planungssicherheit für die Veranstalter. Oberbürgermeister Florian Freund
Das Ziel sei es aber, dass das gesellschaftliche Leben auch in Zeiten knapper Kassen nicht vollständig zum Erliegen kommt, so Freund.
Als kleines Zeichen des Entgegenkommens verzichtet die Stadt Augsburg dafür aber auf die ursprünglich geplante Gebührenerhöhung von 3 Prozent bei den Kitas.
Im gemeinsamen Schulterschluss schaffen Stadt Augsburg und die katholische Kirche mehr Realschul-Plätze in Augsburg. Das katholische Schulwerk wird in der Bischof Ulrich Realschule einen dritten Klassenzug bauen. Die Stadt Augsburg beteiligt sich an dem Projekt mit 2,5 Millionen Euro. Dafür sichert die Stadt langfristig 75 bis 100 Realschul-Plätze, erklärt Oberbürgermeister Florian Freund.
Das bedeutet, dass auch die Standort-Frage der Realschule in Lechhausen wieder neu aufgerollt werden könnte. Allerdings bleibt der Stadtteil Lechhausen als Standort für die neue Realschule gesetzt, versichert Freund.
