Verfahren eingestellt: Staatsanwaltschaft sieht keinen Tierschutzverstoß bei Kissinger Kaninchenbetrieb
Der heftig kritisierte Kaninchenzuchtbetrieb in Kissing bleibt erstmal strafrechtlich ohne Konsequenzen. Nach einer Überprüfung der Vorwürfe durch die Staatsanwaltschaft Augsburg wurde das Verfahren gegen die Betreiber eingestellt, was prompt zu neuen Protestankündigungen führt.

Keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sieht die Staatsanwaltschaft Augsburg bei Betriebsinhaber und Seniorchef des Kissinger Kaninchenbetriebs. Im Herbst 2025 war der Beitrieb massiv in die Kritik und die Öffentlichkeit geraten, nachdem ein Bericht im Fernsehen über die Haltung und die Nutzung der Kaninchen ausgestrahlt wurde. Die Anlage hält Kaninchen für Tierversuche und die medizinische Antikörpergewinnung. Verdeckte Aufnahmen der SOKO Tierschutz haben im ZDF schlechte Haltungsbedingungen, Gewaltanwendung und mangelhaften Tierschutz gezeigt und angeprangert.
Die Soko Tierschutz kündigt nach der Entschiedung der Staatsanwaltschaft erneut eine Demo an.
