Verurteilung wegen Terrorplänen: Drei Jahre Jugendstrafe für 16-Jährigen aus dem Landkreis Augsburg
Gerichtsentscheidung im Terrorprozess: Der Staatsschutz hat einen 16-jährigen Jugendlichen aus dem Landkreis Augsburg zu einer dreijährigen Jugendstrafe verurteilt. Die Ermittler waren ihm nach einer verhängnisvollen Explosion auf die Spur gekommen.

Drei Jahre Jugendstrafe gegen den 16-jährigen aus dem Landkreis Augsburg, der unter anderem wegen Vorbereitung eines Terroranschlags angeklagt war. Im Oktober letzten Jahres waren dem Jugendlichen bei der Explosion einer selbstgebauten Kugelbombe zwei Finger abgerissen worden. Dadurch geriet er ins Visier von Ermittlern. Die fanden bei dem jungen Mann hohe Mengen an Sprengstoff, Videos des IS, sowie islamistische Fahnen und Symbole.
Der Jugendliche wies die Vorwürfe zurück, er hätte einen Anschlag geplant, bei dem viele Menschen getötet werden sollten und würde mit dem IS sympathisieren. Das glaubte ihm das Gericht aber nicht. Die Untersuchungshaft von einem dreiviertel Jahr würde dem 16 -jährigen auf die drei Jahre Jugendhaft angerechnet. Er bleibt im Gefängnis. Rechtskräftig ist das Urteil aber noch nicht.
