Zwölf Regionalverbindungen zwischen Augsburg und München drohen ab 2028 wegzufallen - Politiker wehren sich dagegen

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Auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Augsburg und München drohen ab 2028 deutliche Kürzungen im Regionalverkehr. Nach den derzeitigen Planungen sollen insgesamt zwölf Regionalverbindungen entfallen. In den Hauptverkehrszeiten könnten damit künftig deutlich weniger Züge unterwegs sein.

Gegen die geplanten Kürzungen formiert sich nun Widerstand in der Region. Die Landräte von Augsburg, Aichach-Friedberg und Dillingen sowie Augsburgs Oberbürgermeister Florian Freund fordern die Deutsche Bahn auf, die Pläne zurückzunehmen.

Kritik gibt es vor allem daran, dass gleichzeitig der Fernverkehr auf der Strecke ausgebaut werden soll. Die Kommunalpolitiker warnen, dass die bereits heute stark ausgelasteten Regionalzüge dadurch weiter an Kapazität verlieren könnten.

„Ausbau statt Abbau“ müsse das Ziel sein, fordern die Politiker. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn, dem Bund und dem Freistaat Bayern sollen Lösungen gefunden werden, um zusätzliche Kapazitäten auf der Strecke zu schaffen.

Auch für Pendler hätte eine Kürzung Folgen. Nach Einschätzung der Kommunalpolitiker könnte ein schlechteres Regionalangebot dazu führen, dass wieder mehr Menschen auf das Auto umsteigen. Eine Ende August gestartete Online-Petition gegen die geplanten Streichungen hat bereits mehr als 1.500 Unterstützer.

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von Roland Stingl
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