Erfolgreiche Zwischenbilanz: Modellprojekt zur Suchthilfe in Augsburg zeigt Wirkung
Zwei Jahre nach dem Start des Projekts „Stärkung der Suchthilfe in Augsburg“ ziehen die Verantwortlichen ein beeindruckendes Resümee. Durch die vom Bezirk Schwaben finanzierte Initiative konnte die Zahl der Erstkontakte zu Abhängigen im Stadtgebiet verfünffacht werden.

Das Modellprojekt „Stärkung der Suchthilfe in Augsburg“ zieht Zwischenbilanz. Vor zwei Jahren ist das Projekt, das der Bezirk Schwaben finanziert, gestartet. Das Programm beinhaltet zum Beispiel Streetworker, die die Abhängigen und Süchtigen vor Ort am Augsburger Hauptbahnhof, Königsplatz oder Helmut-Haller-Platz ansprechen (siehe Foto) und Vertrauen aufbauen. In den vergangenen zwei Jahren stiegen dank des Projekts und mehr Personals die Erstkontakte von gut 2.000 auf gut 10.000. Mehr als doppelt so viele Süchtige wurden im gleichen Zeitraum zu einer Therapie gebracht, nämlich über 500. Rund doppelt so viele Stunden für Sprechstunden und Therapien wurden aufgewandt und mehr als doppelt so viele Süchtige von Hepatitis C -Impfungen und HIV-Tests überzeugt.
