500 Jahre Confessio Augustana
Lutherischer Weltbund trifft sich in Augsburg und setzt auf Ökumene
Vertreter des Lutherischen Weltbundes aus ganz Europa treffen sich in dieser Woche in Augsburg. Sie bereiten das große 500-Jahr-Jubiläum des „Augsburger Bekenntnisses“ vor, das im Sommer 2030 gefeiert wird.

Die Confessio Augustana, das Augsburger Bekenntnis, ist das wichtigste gemeinsame Glaubensbekenntnis der lutherischen Kirche und einer der Gründungstexte der Reformation. Sie markierte 1530 einen Meilenstein in der Reformationsgeschichte und war die Grundlage für den Augsburger Religionsfrieden von 1555 und für das friedliche Miteinander katholischer und lutherischer Christen.
2030 feiert die Confessio Augustana ihr 500. Jubiläum. Aus diesem Anlass treffen sich in dieser Woche Vertreter des Lutherischen Weltbundes aus ganz Europa zu einer viertägigen Konferenz in Augsburg. Dabei ist das Thema Ökumene ganz zentral, sagt Bischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, die Vorsitzende des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes.
Am Dienstagabend fand ein ökumenischer Auftaktgottesdienst in der evangelischen Annakirche statt. Dabei sagte auch der katholische Stadtdekan Helmuth Haug, Beauftragter für Ökumene und interreligiösen Dialog:
Am Mittwoch geht das Treffen weiter mit einer Podiumsdiskussion. Auf dem Plan stehen außerdem Stadtführungen und ein Empfang im Goldenen Saal des Rathauses mit Oberbürgermeister Florian Freund.
