Mehr Schutz für Sexarbeiterinnen: Augsburg beschließt Kooperation mit Solwodi
Hilfe beim Ausstieg und Schutz vor Ausbeutung: In Augsburg gibt es 24 gemeldete Bordelle, doch die tatsächliche Zahl der in der Prostitution tätigen Frauen liegt weitaus höher. Der Stadtrat hat nun neue Unterstützungsmaßnahmen beschlossen und setzt dabei auf die Expertise des Vereins Solwodi. Gleichzeitig wird das Sicherheitskonzept für den neuen Süchtigentreff St. Johannes finalisiert.

24 offizielle Bordelle gibt es in Augsburg, die Dunkelziffer in der Sexarbeit ist aber wesentlich höher. Der Augsburger Stadtrat hat gestern beschlossen, Sexarbeiterinnen besser zu unterstützen. Dabei arbeitet die Stadt eng mit dem Verein Solwodi zusammmen. Oberbürgermeisterin Eva Weber:
Des weiteren hat der Stadtrat weitere Schritte zum Süchtigentreff St. Johannes gemacht. Konkret ging es darum, wie Ordnungsdienst, Polizei und Hausleitung bestmöglich zusammenarbeiten, damit die Anwohner nicht belastet werden.
