Nach zehn Jahren Stillstand: Augsburger Fuggerstraße wird zur grünen Promenade umgebaut
Das jahrzehntelange Provisorium im Herzen der Fuggerstadt hat bald ein Ende. Nach über zehn Jahren voller politischer Debatten, Kostenstreits und Umweltschutz-Protesten liegt nun der finale Plan für den Umbau der Fuggerstraße vor. Am Donnerstag soll der Bauausschuss den Startschuss für das Millionenprojekt geben.

Die Augsburger Fuggerstraße, die Straße zwischen dem Staatstheater und dem Königsplatz, soll jetzt endlich umgebaut werden. Seit über zehn Jahren ist die Straße eine Baustelle. Die Straße wurde einst für den Durchgangsverkehr gesperrt und sollte dann zu einer Art Promenade umgebaut werden. Die Stadt konnte sich aber nicht darauf einigen, wie. Teils protestierten Naturschützer wegen geplanter Baumfällungen. Teils waren die Kosten zu hoch.
Ziel sind nun vier Baumreihen, ein breiterer Grünstreifen für die schon bestehenden Linden, breitere Gehwege und nach wie vor zwei Autospuren. Der Autoverkehr soll wie bisher auf Quell- und Zielverkehr beschränkt sein.
Am Donnerstag soll der Bauausschuss den Baustart beschließen. Bis zu 13 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Voraussichtlich 2029 sollen die Arbeiten starten und 2031 fertig sein.
