Schwabens Industrie unter Druck: Stellenabbau bei Varta und Werksschließungen bei Wanzl
Hiobsbotschaften für den schwäbischen Arbeitsmarkt: Während der Batteriehersteller Varta in Nördlingen mindestens 150 Stellen streicht, plant der Einkaufswagen-Weltmarktführer Wanzl die Schließung von zwei Werken in Leipheim, was rund 900 Beschäftigte betrifft.

Die Wirtschaft in Schwaben steht vor großen Herausforderungen. Zwei namhafte Unternehmen der Region haben tiefgreifende Sparmaßnahmen angekündigt.
Varta: Personalabbau in Nördlingen
Der Batteriehersteller Varta streicht bei seiner Tochtergesellschaft Varta Micro Production in Nördlingen mindestens 150 Stellen in Produktion und Verwaltung.
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Grund: Gesunkene Umsätze und negative Prognosen.
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Umsetzung: Die Maßnahmen erfolgen über einen Sozialplan und ein Freiwilligenprogramm. Die endgültige Zahl hängt unter anderem davon ab, wie viele Mitarbeiter ihre Arbeitszeit freiwillig auf 35 Stunden reduzieren.
Wanzl: Werksschließungen und Umstrukturierung
Der weltweit tätige Einkaufswagenhersteller Wanzl plant einen massiven Umbau seines Stammsitzes in Leipheim (Landkreis Günzburg).
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Stellen: Betroffen sind rund 900 Beschäftigte. Wie viele Arbeitsplätze final wegfallen, wird noch mit Arbeitnehmervertretern verhandelt.
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Maßnahmen: Bis zum Jahr 2030 sollen zwei der bisher drei Werke in Leipheim geschlossen werden. Als Ursachen nennt Wanzl Überkapazitäten und Verluste in der deutschen Gesellschaft.
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Zukunftsinvestition: Trotz der Schließungen will das Familienunternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag investieren. In Leipheim soll ein hochmodernes neues Werk entstehen
