Steigende Zahlen im Landkreis Donau-Ries: Wildunfälle steuern auf neuen Rekord zu
Die Zahl der Wildunfälle auf den Straßen im Landkreis Donau-Ries nimmt weiter zu. Besondere Gefahrenstellen liegen auf Landstraßen zwischen Wald- und Wiesenabschnitten während der Dämmerungszeiten.

Nach Angaben der Polizei Donauwörth steuern die Unfallzahlen erneut auf einen Jahreshöchststand zu, nachdem bereits in den vergangenen sieben Jahren kontinuierliche Zuwächse verzeichnet wurden. Allein im Zuständigkeitsbereich der Inspektion Donauwörth summierten sich die Meldungen im laufenden Jahr bereits auf rund 1.000 Fälle, wobei Phasen mit bis zu zehn Aufnahmen pro Nacht registriert werden.
Laut Polizei konzentriert sich das Unfallgeschehen vor allem auf Verbindungsstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften. Als besonders risikobehaftet gelten Straßenabschnitte, die zwischen Wald und Wiesen verlaufen. Eine erhöhte Aufmerksamkeit ist für Verkehrsteilnehmer zudem vor allem während der Morgen- und Abenddämmerung geboten, da der Wildwechsel in diesen Zeitfenstern am stärksten ausgeprägt ist.
