Warnung vor Schockanrufen: Betrüger geben sich als Klinikmitarbeiter aus

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n Augsburg und der umliegenden Region häufen sich Warnungen vor betrügerischen Schockanrufen. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft warnt gemeinsam mit der Polizei vor einer Masche, bei der sich Kriminelle am Telefon als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter von Kliniken ausgeben.

Dabei behaupten die Betrüger, ein naher Angehöriger habe einen schweren Unfall erlitten oder sei gefährlich erkrankt und benötige dringend medizinische Hilfe. Um die vermeintliche Behandlung zu ermöglichen, fordern sie von den Angerufenen Geld. Die emotionale Ausnahmesituation wird gezielt ausgenutzt, um die Opfer unter Druck zu setzen und zu schnellen Zahlungen zu bewegen.

Künstliche Intelligenz macht Betrugsversuche glaubwürdiger

Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) können die Täter ihre Maschen zunehmend überzeugender gestalten. Umso wichtiger ist es, auch bei vermeintlich glaubwürdigen Anrufen Ruhe zu bewahren und die Angaben kritisch zu hinterfragen.

Polizei und Krankenhäuser raten zu besonderer Vorsicht: Wer am Telefon zur Zahlung von Geld aufgefordert wird, sollte sofort auflegen. Krankenhäuser verlangen für medizinische Behandlungen grundsätzlich keine Vorauszahlung oder Bargeldübergabe in der beschriebenen Weise.

Wer unsicher ist, sollte den angeblich betroffenen Angehörigen über eine bekannte Telefonnummer selbst kontaktieren oder direkt bei der betreffenden Klinik über deren offizielle Rufnummer nachfragen. Geld sollte niemals aufgrund eines überraschenden Anrufs übergeben oder überwiesen werden.

Wichtig: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie verdächtige Gespräche und informieren Sie im Zweifel die Polizei.

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von Roland Stingl
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