Kein Atommüll-Endlager in Bayerisch-Schwaben: Geologische Mängel schließen Region aus
Erleichterung für Schwaben bei der nationalen Standortsuche: Bayerisch-Schwaben ist offiziell aus dem Verfahren für ein hochradioaktives Atommüll-Endlager ausgeschieden. Geologische Untersuchungen der Bundesgesellschaft für Endlagerung zeigten Schwachstellen in den Tonschichten.

Die Tonschichten im Grenzgebiet zwischen Bayern und Baden-Württemberg sind der Grund, warum die Gegend geologisch doch nicht als Endlager für Atommüll in Frage kommt. Dort vermuten Geologen der Bundegesellschaft für Endlagerung Sand- und Silit-Einschlüsse, außerdem fließt oberhalb der Tonschichten Grundwasser.
Mit Bayerisch Schwaben sind aus ähnlichen Gründen Unter- und Oberfranken ausgeschieden. Damit bleibt in Bayern nur noch der Granit des Bayerischen Waldes und weiter nördlich in der Oberpfalz bei Schwandorf und Weiden die Möglichkeit für ein Atommüll-Endlager.
