Weiter Protest gegen Zugstreichungen: Bündnis und Bürger kämpfen für Pendlerstrecke Augsburg–München
Widerstand gegen die Pläne der Deutschen Bahn: Auch die Augsburger Fraktionsgemeinschaft SPD-ÖDP-Volt fordert nun per offenem Brief den Erhalt des Regionalverkehrs nach München. Auch die Freien Wähler und Tausende Bürger bezogen schon Stellung.

Nicht weniger Züge auf der Strecke Augsburg–München – das fordert die Augsburger Fraktionsgemeinschaft SPD-ÖDP-Volt mit einem offenen Brief an Bundesverkehrsminister Steffen Bilger, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter und den Vorstandsvorsitzenden der DB InfraGO, Philipp Nagl.
In dem Brief heißt es: „Die Verbindung zwischen Augsburg und München ist für tausende Menschen Teil ihres täglichen Arbeitsweges. Gerade morgens und am späten Nachmittag sind die Züge schon heute stark ausgelastet, viele müssen stehen. In dieser Situation ausgerechnet Verbindungen zu streichen ist ein schlechter Witz“, so Rasehorn. Und Heubach: „Wir wollen zusätzlichen Fernverkehr nicht verhindern. Aber mehr Fernverkehr darf nicht bedeuten, dass dafür die Regionalzüge der Pendlerinnen und Pendler gestrichen werden“
Hintergrund ist, dass die Bahn weniger Regionalverkehr zwischen Augsburg und München will, um die Schienen für mehr Fernverkehr nutzen zu können.
Auch bereits die Freien Wähler haben sich gegen die Kürzung stark gemacht. Außerdem haben bereits rund 4.000 Menschen eine Online-Petition gegen die Pläne unterschrieben.
(Foto v.l.n.r. der Fraktionsvorsitzende von SPD/ÖDP/Volt, Benjamin Adam, Landtagsabgeordnete der SPD, Anna Rasehorn und Bundestagsabgeordnete der SPD, Heike Heubach)
