Fusion verschoben: Zusammenschluss von AVV und MVV verzögert sich
Der geplante Zusammenschluss zum größten Verkehrsverbund Südbayerns gerät ins Stocken. Wegen massiver Finanzierungslücken und hoher bürokratischer Hürden wird die Fusion von AVV und MVV um mindestens ein Jahr auf Anfang 2028 verschoben.

Letztlich wegen zu wenig Geld wird sich die Fusion von AVV und MVV um mindestens ein Jahr, auf den Jahresbeginn 2028, verzögern, das berichtet die Augsburger Allgemeine. Landrat Martin Sailer betonte, dass den einzelnen Verkehrsverbünden durch die Fusion Verluste entständen.
Zwar hätte Bayern finanzielle Unterstützung zugesichert, knapp sechs Millionen. Aber knapp drei Millionen davon wären nur für einmalige Umstellungsgebühren, zum Beispiel dem Umrüsten von Automaten. Der Vertrag, der AVV und MVV zum größten Verkehrsverbund Südbayerns machen soll, sei zudem kompliziert: Viele Vermögenswerte müssten deklariert und zugeteilt werden. Außerdem würden Anfang 2027 bereits die Landkreise Dillingen und Donau-Ries dem AVV beitreten, eine weitere Fusion wäre kompliziert.
